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Gemeinde Seeth

Kontakt

Herr Peter-Wilhelm Dirks
Bürgermeister
Alter Kirchenweg 21
D-25878 Seeth
Telefon
 : 
04881/1201
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Das Dorf Seeth mit seinen 595 Einwohnern (Stand: 30.09.2015) liegt im Westen der Landschaft Stapelholm am Ende des ausgedehnten Geestrückens. Genau dort, wo unverwechselbare Landschaften aufeinander stoßen: Dithmarschen, Eiderstedt und Nordfriesland.
In Seeth sind noch drei alte wichtige norddeutsche Haustypen vorhanden und zwar das norddeutsche Fachhallenhaus, das jütische Querdielenhaus und ein Haubarg als Vertreter der friesischen Gulfhäuser. Ca. 82 Häuser sind vor dem 19. Jahrhundert erbaut. 50 Häuser sind noch ganz oder teilweise mit Reet gedeckt. Von ihnen stehen 11 unter Denkmalschutz.

Obwohl die Bundesstraße das heutige Ortsbild prägt, ist Seeth als Haufendorf noch gut zu erkennen. Das Dorf hat seine alte Anlage gut bewahrt. Viele alte Häuser sind sehr gut erhalten.

Die erste urkundliche Erwähnung liegt aus dem Jahr 1260 vor. Seeth, Zete bedeutet Niederlassung, Wohnsitz. Dieses niederdeutsche Wort ist z.B. in dem Ausdruck Wurtseten, Wurtsassen enthalten. Nachdem die Bewohner von Dornebüll im 14. Jahrhundert nach einer großen Flut auf die Geest flüchten mußten, gründeten sie das Dorf Seeth. Die älteste urkundlich erwähnte Eindeichung geht vor das Jahr 1460 zurück.

Eine Besonderheit in Schleswig- Holstein sind die "Bauernglocken" im Kirchspiel Süderstapel und Erfde. Die älteste erhaltene Glocke der Landschaft mit der Inschrift "Hans Volkerts. Burfagt Anno 1687" steht in Seeth.

Seit 1965 ist Seeth Bundeswehrstandort. Durch eine groß angelegte Protestaktion der umliegenden Gemeinden mit dem Ruf "Seeth mut blieven" wurde 1995 die Schließung des Standortes verhindert. Heute verrichten ca. 1.000 Soldaten ihren Dienst in der Stapelholmkaserne.

Die Störche fühlen sich im Ort heimisch, denn Seeth hat das älteste Stochennest mit dem höchsten Bruterfolg in Nordfriesland. Früher war es das reinste Storchenparadies.

Saftige Wiesen und das Naturschutzgebiet Ostermoor mit einer Größe von rund 170 ha machen den Reiz der Landschaft aus. Zur Treene und Eider sind es jeweils ca. 4 km, nach Friedrichstadt 5 km. Ausgeschilderte Rad- und Reitwege laden Naturfreunde ein.

Für eine Pause bietet sich der reetgedeckte und traditionelle Stapelholmer Heimatkrog an. Eine Bäckerei und ein Biofachgeschäft unter Reetdach runden dies ab. Bekannt ist das Dorf auch für seine zahlreichen Galerien. Dem Wikinger-Friesenweg Richtung Friedrichstadt folgend erreichen Sie den Mildterhof, einem Hofcafé mit uriger Heuherberge. 


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