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„Brot und Rosen“ – eine musikalische Revue zum Weltfrauentag


Rund um den Internationalen Frauentag und den Equal Pay Day laden die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Nordfriesland zu einer musikalischen Revue mit dem Ensemble „frontFrauenfront“ am Sonnabend, 16. März 2019, um 18 Uhr, ins Bürgerhaus in Bredstedt, Theodor-Storm-Straße 2, ein, Titel: „Brot und Rosen“.


In ihrer Revue präsentieren die sieben Musiker*innen kurzweilig Themen rund um die Gleichberechtigung – mal fetzig, mal zart, mal melancholisch, aber auch mal urkomisch.
Karten für diesen unterhaltenden und informativen Abend sind für zehn Euro (inklusive einem Glas Sekt) bei Christine Friedrichsen, Tel.: 04671 – 919289, oder E-Mail: c.friedrichsen@amnf.de, erhältlich.

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Offene Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten

 

Mildstedt – Die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, bietet einmal im Monat eine offene Sprechstunde an, d.h. interessierte Frauen und Männer brauchen sich nicht vorher anzumelden. Dieser Termin findet mmer am ersten Dienstag im Monat statt, der nächste also am Dienstag, 2. April 2019, von 10 bis 12 Uhr in ihrem Büro in der Amtsverwaltung in Mildstedt, Schulweg 19. Andere Termine können gern jederzeit telefonisch mit ihr vereinbart werden.


Vortrag mit Petra Stadtländer: ‚Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist‘

Mildstedt – Mit einem brisanten und wichtigen Thema beschäftigt sich das nächste „Ge-spräch für Frauen“, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kir-sten Schöttler-Martin, am Donnerstag, den 31. Januar 2019, um 19 Uhr in den Kirch-spielskrug nach Mildstedt einlädt. Es geht unter dem Titel „Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist“ um Gewalt gegen Frauen und um mögliche Hilfestellungen für Betroffene. Die Re-ferentin des Abends ist Petra Stadtländer, langjährige Mitarbeiterin der Frauenberatungs-stelle und des Frauennotrufs Nordfriesland.

Gewalt gegen Frauen findet überwiegend im vermeintlichen Schutzraum der eigenen vier Wände statt. Jede vierte Frau hat in ihrem Leben schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt oder beides durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner*innen erlebt. „Gemeinsame Kinder sind immer Mitbetroffene, denn das (in-)direkte Miterleben der Gewalt hat für sie immer Folgen“, weiß Petra Stadtländer aus ihrer Arbeit.

Häufig ist die häusliche Gewalt kein einmaliges Ereignis, sondern tritt in einer (Ex-)Partnerschaft immer wieder auf und steigert sich im Laufe der Zeit immer mehr. Frauen aus allen sozialen Schichten mit ganz unterschiedlichem Einkommen, Bildungsstand und jeder Herkunft können betroffen sein.

Welchen rechtlichen Schutz gibt es für Betroffene?

Petra Stadtländer berichtet an diesem Abend über Fakten und Wege aus der häuslichen Gewalt. Welche Beratung gibt es für Betroffene und ihre Kinder? Was kann man als Unterstützer*in tun? Welchen polizeilichen und rechtlichen Schutz gibt es für Betroffene? Das sind Fragestellungen, über die gesprochen werden soll, denn jede Freundin, Nachbarin oder auch Familienangehörige aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen kann wirkungsvoll unterstützen, jede betroffene Frau sich die notwendige Hilfe suchen.

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© Privat 


Festveranstaltung zu "100 Jahren Frauenwahlrecht"

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Auch im Kreis Nordfriesland wurde das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland feierlich begangen. Die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis, (von links, siehe Foto) Kirsten Schöttler-Martin (Amt Nordsee-Treene), Sylke von Kamlah-Emmermann (Amt Südtondern), Andrea Dunker (Gemeinde Sylt), Christine Friedrichsen (Amt Mittleres Nordfriesland), Britta Rudolph (Stadt Husum) und Simone Ehler (Kreis NF) hatten zu einer Festveranstaltung in das Schloss vor Husum eingeladen.

Festrednerinnen des Nachmittags waren Dr. Gilla Dölle (rechts, siehe Foto), die Geschäftsführerin des Archivs der Deutschen Frauenbewegung in Kassel, die in einem mitreißenden Vortrag mit historischen Fotos die oft leidvolle Geschichte der Durchsetzung des Wahlrechtes für Frauen bis zum Jahr 1918 dokumentierte, und Birgit Voß-Güntge, Vorsitzende Richterin des 3. Senats am Oberverwaltungsgericht Schleswig (siehe Foto), die das Thema Fakten reich aus juristischer Sicht beleuchtete.

Doch nicht nur für den Kopf, sondern auch fürs Herz gab es bei der Feierstunde für die Besucher Nahrung, denn mit Anna und Marie Carstensen sorgten zwei Musikerinnen für Gänsehautmomente beim historischen Thema - gleich schwungvoll eingeleitet mit Claire Waldoffs Forderung in Gesangsform: "Raus mit den Männern aus dem Landtag!"  

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(ksm/ Fotos: Hansen, Middendorf)


Brötchentüten-Aktion zum Tag gegen Gewalt an Frauen

In dieser Woche findet wieder, wie immer Ende November, die bundesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt, die auch in Nordfriesland mit vielfältigen Aktionen begangen wird. Auch vor dem Amt Nordsee-Treene in Mildstedt weht diese Woche die große blaue Fahne von Terre des Femmes mit dem Text "Frei leben ohne Gewalt!" (siehe Foto).

Jede vierte Frau in der Bundesrepublik ist betroffen von häuslicher Gewalt durch ihren Partner – und die Kinder sind immer Mitbetroffene; jede fünfte Frau bei uns macht in ihrem Leben eine leidvolle Erfahrung mit sexuellen Übergriffen, seien es Vergewaltigungen oder andere Delikte. In den Frauenberatungsstellen in Husum suchen auch Frauen und Mädchen aus den Gemeinden des Amtsgebietes nach unterstützender Hilfestellung.

Die Folgen dieser Übergriffe mit physischer und psychischer Gewalt sind oft jahrelange schwere Belastungen und die Notwendigkeit von Therapien, um wieder unbelastet(er) weiterleben zu können.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, beteiligt sich in dieser Woche gemeinsam mit Kolleginnen vom Frauennotruf, pro familia und der Gleichstellung an zwei Infoständen und der Verteilaktion der Brötchentüten mit der Aufschrift "Gewalt kommt nicht in die Tüte", die am Mittwoch am Bahnhof (siehe Foto) und am Donnerstag an der Großstraße (vor Rothgordt) in Husum stattfinden.

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Schlusspunkt für dreijährige Kampagne mit Gleichstellungsministerin Dr. Sütterlin-Waack


„Wir mischen mit – Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!“


Auch die Amtsvorsteherin des Amtes Nordsee-Treene, Eva-Maria Kühl, und die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes, Kirsten Schöttler-Martin, nahmen im Schleswiger Rathaus an der Abschlussveranstaltung der dreijährigen landesweiten Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ teil, auf der auch Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack ein Resümee zog.
Vieles sei schon erreicht worden, so die Ministerin, aber bis zu der Durchsetzung der geforderten Parität, also der Besetzung der Kommunal-, Kreis- und Landesparlamente mit 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männern, sei es sicher noch ein weiter Weg, bei z.B. aktuell nur 31,5 Prozent Frauenanteil im Schleswig-Holsteinischen Landtag.
Unterstützt vom Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung fan-den in den vergangenen drei Jahren sehr vielfältige Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Land statt, an denen sich auch die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Nordfriesland beteiligten. So fanden im Amtsgebiet Nordsee-Treene z.B. eine Aus-stellung zum Thema, ein Gesprächsabend mit Kommunalpolitikerinnen und eine Infoaktion mit Bodenzeitung auf dem Friedrichstädter Marktplatz, die viel Beachtung fand, statt.
Bündnis aus Gleichstellungsbeauftragten und Landesfrauenrat
Ein Bündnis aus Landesfrauenrat und der LAG der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein warb mit dieser Kampagne für einen höheren Frauenanteil in den Parlamenten, wozu auch eine Ausstellung mit dem Titel „Wir mischen mit! Frauen zwischen Beruf, Familie und politischem Engagement“ gehörte, in der 12 kommunalpolitisch aktive Frauen aus dem Land mit Fotos und Text sehr gelungen porträtiert wurden.
Auch die heutige Gleichstellungsministerin war unter ihnen, vor drei Jahren noch Bundes-tagsabgeordnete und Bürgermeisterin der Gemeinde Lürschau bei Schleswig. Bei der Ab-schlussveranstaltung in Schleswig gingen die Tafeln nun jeweils in den Besitz der 12 Frauen über, bei denen sich Mitorganisatorin Karin Petersen-Nißen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schleswig, ganz herzlich für ihr Engagement bedankte.

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