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Klimaschutz

Klimaschutz(initiative):

Was kann die Gemeinde gemeinsam mit ihren Bürgern, mit dem ansässigen Handel und Gewerbe und allen weiteren Akteuren zum Klimaschutz beitragen? Wo ist der Ausbau von Nahwärmenetzen sinnvoll? Welche Möglichkeiten bestehen Energie zu sparen und die Umwelt auch im Verkehrsbereich zu entlasten? Und wie können Mieter, Hausbesitzer, Gewerbebetriebe und die Kommune vom Klimaschutz profitieren?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, hat die Gemeinde Nordstrand beschlossen sowohl ein integriertes Klimaschutzkonzept, sowie ein Klimaschutzteilkonzept für die öffentlichen Liegenschaften erstellen zu lassen.

Ein integriertes Klimaschutzkonzept dient als strategischer Leitfaden für eine langfristig angelegte Energie- und Klimaschutzpolitik einer Kommune. Es bindet die lokalen Akteure, aber auch Bürgerinnen und Bürger und Gewerbe mit ein.

In einem Klimaschutzkonzept wird der aktuelle Stand der Kommune in Sachen Energieverbrauch festgestellt: Wieviel Strom wird in der Kommune verbraucht? Wieviel Wärme wird in der Kommune verbraucht? Wer verbraucht wieviel (Wohnen, Gewerbe, kommunale Liegenschaften…)?

Im nächsten Schritt werden die Einsparpotenziale, die Potenziale bei der Steigerung der Energieeffizienz und die Potenziale bei der Erzeugung von regenerativen Energien benannt. Aus diesen Potentialen werden mögliche Maßnahmen für die Gemeinde Nordstrand abgeleitet die es der Gemeinde ermöglichen die angestrebte größtmögliche Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 zu erreichen.

Während beim integrierten Klimaschutzkonzept die gesamte Gemeinde im Fokus steht, werden beim Klimaschutzteilkonzept für öffentliche Liegenschaften insgesamt 28 öffentliche Einrichtungen detailliert hinsichtlich ihres Wärme und Stromverbrauchs betrachtet und mögliche Optionen der Energieeinsparung und Energieeffizienz aufgezeigt sowie technisch-wirtschaftlich optimierte Sanierungsvorschläge ausgearbeitet.

Das Bundesumweltministerium fördert die Erstellung der Klimaschutzkonzepte jeweils mit bis zu 70% % der Erstellungskosten.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundes­umweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Link: Klimaschutzseite Bundesumweltministerium
(http://www.klimaschutz.de/#Klimaschutzseite%20BMU)

Link: Projektträger Jülich
(https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen#Seite%20PtJ)

 

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Klimaschutz in Nordfriesland und auf Nordstrand:

Der Kreis Nordfriesland hat sich dabei zum Ziel gesetzt, der klimafreundlichste Kreis Deutschlands zu werden und damit eine Vorbildfunktion für weitere Landkreise zu übernehmen. Dazu wurde in den Jahren 2010 und 2011 ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt, welches eine breite Palette an Maßnahmenvorschlägen enthält.

Um diesem Ziel näher zu kommen will auch die Gemeinde Nordstrand ihren Beitrag dazu leisten und mit Hilfe zweier angebotener Instrumente die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen Nachdruck zu verleihen:

• Zum einen soll mit Hilfe eines Klimaschutz-Teilkonzeptes „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften der Gemeinde Nordstrand“ das Optimierungspotential der eigenen Liegenschaften herausgearbeitet werden.

• Zum anderen bietet sich Nordstrand wegen seiner Halbinsellage und seiner “Kleinheit” (Kommunen mit weniger als 5000 Ew.) an, eine besondere Rolle im Klimaschutz spielen zu können.

Mit einer nachhaltigen wirkungsvollen Klimaschutzpolitik kann die Gemeinde Nordstrand ihren Teil zur Wahrung des Ökosystems Wattenmeer in seiner jetzigen Diversität und des daraus resultierenden Nutzen für die Gemeinde selbst beitragen.

Die Gebäudestruktur Nordstrands besteht aus einer Mischung aus alten landwirtschaftlichen Gebäuden, Wohngebäuden verschiedener Jahrzehnte bis hin zu Neubauten sowie Gaststätten und Pensionsbetrieben.

Damit stellt Nordstrand im Kleinen idealtypisch „den“ ländlichen Raum dar, der zudem noch durch seine Insellage den Veränderungen des Klimawandels bspw. im Bereich des Meeresspiegelanstieges besonders ausgesetzt ist.

Die Verknüpfung von Klimaschutzmaßnahmen mit den Anforderungen des ländlichen Raumes mit den Schwerpunkten Wohnen, Tourismus und Landwirtschaft lässt sich am Beispiel der rel. Insellage Nordstrands „abgegrenzt“ beschreiben und die technische, 

ökonomische und klimabeeinflussende Wirkung im Rahmen verschiedener zu erarbeitender Entwicklungs-szenarien nachvollziehbar darstellen.

Die Gemeinde hat des weiteren einzeln umzusetzende Maßnahmen ins Auge gefasst, welche jedoch bedarfsbezogen und eben nicht als Teil eines integrierenden Konzeptes geplant wurden. Mit der neuesten politischen Beschlussfassung sollen diese Ansätze nun systematisch, professionell in Angriff und im Rahmen eines Klimaschutzteilkonzeptes auch umgesetzt werden.

 

Ausführende Büros:

Das Ingenieurbüro E|M|N EnergieManufaktur Nord aus Husum und Wortmann-Energie aus Kiel wurden mit der Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes sowie des integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt.

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http://www.energiemanufaktur.de/

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http://www.wortmann-energie.de/

 

Die Kurzfassungen der beiden Konzepte werden hier in Kürze abrufbar sein.


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