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Reihe „Gespräche für Frauen“: Interaktiver Workshop in Mildstedt

„Bewusste Frauenpower!“ mit Corinna Bäck

Zu einem spannenden Abend mit dem Titel „Bewusste Frauenpower! – Selbstmarketing und Selbstmanagement“ mit Corinna Bäck lädt die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, am Dienstag, 19. März 2013, ab 19.30 Uhr in den Kirchspielskrug in Mildstedt ein.
In diesem interaktiven Vortrag mit Workshop-Elementen, der im Rahmen der Reihe „Gespräche für Frauen“ der Gleichstellungsbeauftragten stattfindet, werden Gelassenheit, Souveränität und mehr Selbstbewusstsein im Auftreten von Frauen in beruflichen und privaten Zusammenhängen vermittelt.
„Denn alle diese Eigenschaften sind die Basis für besseres Verhandeln, allgemein für eine gelungenere Kommunikation“, weiß Dozentin Corinna Bäck, seit 1989 Inhaberin der Akademie und Agentur Bäck in Strande, Trainerin und Coach und in ganz Deutschland für Vorträge und Seminare unterwegs. Die Themen Selbstmanagement und Selbstmarketing, Motivation und Kommunikation begleiteten sie bereits in ihrer betriebswirtschaftlichen Ausbildung; sie hat dazu auch Medien veröffentlicht.
„Mit Begeisterung zum Erfolg!“, heißt das Credo von Powerfrau Corinna Bäck, die in ihrem interaktiven Vortrag unter anderem auch auf die Themen mentale Stärke und Stimmigkeit, Stärken stärken und Schwächen schwächen, Rhetorik als Wirkung des Menschen oder die ganz persönliche Energievase eines jeden eingehen wird.

Dieser Vortrag ist ein Angebot für Frauen und kostenfrei.

Corinna Bäck
Corinna Bäck

Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Schöttler-Martin, Amt Nordsee-Treene, Schulweg 19, Mildstedt, Tel.: 04841/ 992-233, Mail: k.schoettler-martin@amt-nordsee-treene.de

Download: Flyer zur Veranstaltung am 19.03.2013 [PDF: 178 KB]

 


 

Gleichstellungsbeauftragte laden ein zum Podiumsgespräch mit Landtagsabgeordneten

"Was erwartet mich in der Kommunalpolitik?"

Titelbild Flyer zur Veranstaltung am 02.02.2013

Ein spannendes Wahljahr erwartet die Bürgerinnen und Bürger mit der Kommunalwahl im Mai und der Bundestagswahl im September in 2013. Passend zum Thema laden die 13 Gleichstellungsbeauftragten der Regionalgruppe Nord-West zu einem spannenden Podiumsgespräch mit Landtags- und Kreistagsabgeordneten ein. Titel der Veranstaltung, die am Sonnabend, 2. Februar 2013, von 10 bis 13 Uhr im Kreishaus in Husum stattfindet: "Was erwartet mich in der Kommunalpolitik?"
Auf dem Podium, das von Claudia Hansen aus Mildstedt moderiert wird, sitzen Birte Pauls (MdL, SPD), Astrid Damerow (MDL, CDU), Marret Bohn (MDL, Grüne) und Anke Schulz (Kreistagsabgeordnete, SSW). Die allesamt langjährig engagierten und erfahrenen Politikerinnen wollen dabei nicht nur miteinander, sondern auch mit den Teilnehmer/-innen ins Gespräch kommen (die Veranstaltung ist für Frauen und Männer offen). Neben der Frage zur eigenen Motivation für den Einstieg sollen u.a. auch hilfreiche Frauennetzwerke, mögliche Hemmnisse und Barrieren und die Vereinbarkeit von Familie und Politik Thema sein.

Diese Veranstaltung der Regionalgruppe findet im Rahmen der Reihe "Frauen in der Politik" statt, die es sich seit 2010 zum Ziel gesetzt hat, ganz praxisnah Kenntnisse politischer Abläufe und kommunaler Aufgaben zu vermitteln. "Wir wollen mit dieser Podiumsrunde sowohl Neueinsteigerinnen in die (Kommunal-)Politik, als auch Frauen ansprechen, die nach etlichen Jahren in dieser Männer-Domäne vielleicht etwas "amtsmüde" geworden sind und gut wieder einmal einen "Motivations-Kick" gebrauchen können", meint Simone Ehler, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, dazu.

Die Anmeldungen zu dem Podiumsgespräch sollten bis zum 25. Januar 2013 bei Simone Ehler, Kreis Nordfriesland, Tel.: 04841/ 67-341, Mail; simone.ehler@nordfriesland.de, erfolgen. Für die Veranstaltung, an deren Ende auch Gespräche bei Getränken und einem kleinen Imbiss vorgesehen sind, wird ein Kostenbeitrag von acht Euro erhoben.

Ansprechpartnerin:
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Sinome Ehler, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Nordfriesland, Tel.: 04841/ 67-341, E-Mil: simone.ehler@nordfriesland.de.

 


 


„Gespräche für Frauen" starten am 13. September 2012 neu mit Sabine Topf – Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene lädt ein
„Erkenne dich selbst im Enneagramm"

Sabine Topf

Mit einem spannenden Thema, dessen Wurzeln bis weit zurück in die Antike gehen, beschäftigt sich die erste Veranstaltung aus der Reihe „Gespräche für Frauen", zu der Kirsten Schöttler-Martin, Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, am Donnerstag, 13. September 2012, ab 19 Uhr in den Kirchspielskrug in Mildstedt einlädt. Die Referentin des Abends ist Sabine Topf, die alle Interessierten in die Lehre des Enneagramms, eines uralten Persönlichkeitsmodells, einführen wird.

Welche Informationen nehme ich auf und welche ignoriere ich? Wie ist meine Wahrnehmung fixiert? Welche wesentlichen Denkstrukturen und Verhaltensmuster bestimmen mein Handeln? Was kann ich tun, um mich persönlich weiter zu entwickeln? – Das alles sind Fragen, die sich viele vielleicht schon einmal gestellt haben und bei denen das Enneagramm (Enneagramm ist griechisch und heißt soviel wie Neunerfigur) helfen kann, Antworten zu finden.

Psychodynamische Typenlehre

„In den 90er Jahren wurde diese psychodynamische Typenlehre wieder entdeckt und weiter entwickelt", erläutert Sabine Topf, lizensierte Enneagramm-Trainerin aus Hu-sum. „Es unterscheidet neun Persönlichkeitsstile, neun Grundmotivationen, neun Entwicklungsfelder, neun Handlungsstrategien und Wahrnehmungsstile und drei In-telligenzen: Bauch, Herz und Kopf." Diese Charaktertypologie unterscheide sich wohltuend von anderen Systemen, da sie nicht wertend sei und Wege der Wie-terentwicklung aufzeige, so Sabine Topf, die das Enneagramm in Seminaren und Vorträgen lehrt und darüber hinaus auch Coachings und Typisierungsinterviews anbietet..
Ihre Ausbildung als Enneagramm-Trainerin hat Sabine Topf bei Pamela Michaelis und Norbert Häg (Enneagram Germany), beide lizensierter Ausbilder in der mündlichen Tradition nach Helen Palmer und Dr. David Daniels, absolviert.



Gut besuchte Lesung mit Autorin Sabine Bode in Mildstedt

Spannende Spurensuche: „Wie der Krieg uns prägte"

Zu einer Spurensuche der besonderen Art hatten die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene und das Mehrgenerationenhaus (MGH) Husum eingeladen, die offensichtlich den Nerv gleich mehrerer Generationen traf und Interesse weckte. „Wir Mädchen der 40-er und 50-er Jahre – wie der Krieg uns prägte" war die Lesung mit der Kölner Autorin und Journalistin Sabine Bode überschrieben, zu der über 70 vorwiegend weibliche Gäste in den Kirchspielskrug in Mildstedt kamen.

Sabine Bode hat in ihren Büchern die Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel zum Sprechen gebracht, wenn auch erst nach oft zäher Recherchearbeit und mit anfangs sehr einsilbigen Gesprächspartnern, wie sie vor ihrem Publikum berichtete. Von einer „unauffälligen Generation" sprachen auch Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Schöttler-Martin und MGH-Leiterin Christiane von Ahlften in ihrer Begrüßung, von einer laut Psychoanalytiker Horst-Eberhardt Richter „verschwiegenen, unentdeckten Welt", der man sich an diesem Abend nun gemeinsam zuwenden wolle. Man funktionierte in dieser Generation, baute auf, fragte wenig, jammerte nie, wollte vom Krieg nichts hören – und konnte kein Brot wegwerfen.

Erster Kriegskinder-Kongress im Jahr 2004

Doch seit dem ersten Kriegskinder-Kongress im Jahr 2004 habe sich etwas verändert, in der (Selbst-)Wahrnehmung der „unauffälligen Generation" und auch in der Aufarbeitung durch die Forschung, erläuterte Sabine Bode. Das Thema des Nationalsozialismus, Kriegsgewalt und Heimatverlust, läge stark oben auf, die Spätfolgen zeigten sich vor allem als belastete Beziehungen, die nun emotional aufgearbeitet werden müssten. „Man dachte immer, die Kinder sind zu klein, um die ganzen schlimmen Erlebnisse in Kriegs- und Nachkriegszeiten wirklich mit zu bekommen, daran zu leiden – doch das stimmte nicht", machte die Autorin, selber Ende der 40-er Jahre geboren, klar.

Schnell sei durch die wissenschaftliche Aufarbeitung deutlich geworden, dass rund zehn Prozent der Rentner in Deutschland psychisch krank sind, an post-traumatischen Belastungsstörungen leiden (im Vergleich: in der Schweiz sind es nur 0,8 Prozent). „Viele Menschen der 40-er und 50-er Jahrgänge führten und führen schwierige Beziehungen, können nur wenig Gefühle zeigen, haben große Angst vor Veränderungen, dafür aber ein sehr starkes Bedürfnis nach materieller Absicherung – ein Schwarz-Weiß-Denken machte sich breit", so Sabine Bode, die von rund ein Drittel der Familien in Deutschland spricht, die in ihren familiären Beziehungen an den Langzeitfolgen des Krieges leiden, ohne dieses Thema auf sich zu beziehen.

Eltern selber „beschädigt und ungetröstet"

Exemplarisch berichtete die Autorin sehr anschaulich von einer Familie, in der sich die beiden selber „beschädigten und ungetrösteten Eltern" aus der Flüchtlingskindergeneration nur wenig in ihre Töchter Sandra und Stefanie – beide später kinderlos geblieben – und deren Nöte einfühlen konnten, aber auch selber gefühlsmäßig nicht erreichbar waren und sich stattdessen in eine radikale Aufhebung der Generationsgrenzen flüchteten, statt des „Vaters" war immer „Bernd" der Ansprechpartner.

In einem zweiten Beispiel ging es um eine Familie und ihre Tochter Iris, die im Gespräch in ihrer Lebensbilanz deutlich machte, dass sie „ein selbstverständliches Profitieren vom Vater, der als traumatisierter Soldatenvater nach Hause kam, nie gehabt hatte und ein lebenslanges Misstrauen gegenüber Männern und eine Beziehungsunfähigkeit blieben", so Sabine Bode.

Beeindruckende Beispiele von Familienschicksalen über Generationen, die die Zuhörerinnen nachdenklich und betroffen machten. Im anschließenden Gespräch wurden sowohl eigene Erfahrungen eingebracht, als auch das persönliche Verarbeiten der Autorin als Nachkriegskind abgefragt. Ein intensiver Abend, zu dem am Ende auch die Erkenntnis gehörte „Du kannst nur leben, wenn Du Deine Vergangenheit geordnet hast".

Fortgesetzt wird die Veranstaltungsreihe „Wir Mädchen der 40-er und 50-er Jahre" am 27. Oktober 2012 mit einem Kunstworkshop „Wege zur Erinnerung" im Mehrgenerationenhaus in Husum und mit einem Podiumsgespräch mit dem Titel „Wie wir wurden, was wir sind" am 7. November 2012 im Kirchspielkrug in Ostenfeld, bei dem die ehemalige Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht, Amtsvorsteherin Karen Hansen und die stellvertretende Kreispräsidentin, Margarethe Ehler, dabei sein werden.

Lesung am 12.06.2012
Hier Autorin Sabine Bode (Mitte) mit den Veranstalterinnen des Abends, Christiane von Ahlften (links) und Kirsten Schöttler-Martin

Lesung am 12.06.2012
Ein vorwiegend weibliches interessiertes Publikum hatte sich zu der Lesung mit Sabine Bode im Kirchspielskrug in Mildstedt eingefunden.

Lesung am 12.06.2012
Nach der Lesung, die in Zusammenarbeit mit der Schlossbuchhandlung Husum stattfand, gab es auch eine Signierstunde mit der Kölner Autorin Sabinde Bode, die mehrere Bücher zu dem Thema geschrieben hat.




Girls' und Boys' Day: Sieben Mädchen undJugs zum Schnuperpraktikum im Amt Nordsee-Treene

Tolle Mitarbeit - und viele neue Erfahrungen!

„Warum kommt ihr morgen nicht wieder?", wollte der kleine Malte von Tjark-Ove und Tobias, beide von der Ferdinand-Tönnies-Schule in Husum, wissen, die für einen Tag in seinen Kindergarten in Mildstedt gekommen waren. „Weil das ein Boys’- Day’ und keine Woche ist", wussten die beiden Schüler zu entgegnen, denen ihr Schnuppertag in einer beruflichen Frauendomäne in der KiTa „Regenbogen" viel Spaß machte. Spielen mit den Jüngsten in der Gruppe, aber auch auf dem schönen Freigelände war von 8 bis 13 Uhr angesagt.

Ein späterer Berufswunsch in dem Bereich der Kindererziehung ist für den 14-jährigen Tjark-Ole und den 12-jährigen Tobias jedenfalls nicht ausgeschlossen – hier hat man eine abwechslungsreiche Tätigkeit und viel mit (kleinen) Menschen zu tun, das gefällt den beiden Husumer Schülern. Sie können sich gut vorstellen, auch im nächsten Jahr noch einmal wieder beim Boys’ Day dabei zu sein, dann vielleicht in einem anderen Bereich.

War KiTa-Leiterin Marianne Diedrichsen für die Betreuung der beiden Schüler zuständig, so kümmerte sich beim Amt Nordsee-Treene ein ebenso engagiertes Vierer-Team um die sechs Mädchen, die an diesem Tag einmal in einige „Männerberufe" hinein riechen wollten. André Mchantaf und Holger Funk von der IT-Systemadministration im Amt, Femke Postel vom Ordnungsamt und Klaus Albertsen vom Bauhof in Friedrichstadt waren alle Vier sehr angetan von der „tollen und eigenständigen Mitarbeit" der elf- bis 13-jährigen Schülerinnen aus Mildstedt, Husum oder Seeth.

Spannende IT: Netzteil ausgetauscht und Aufträge bearbeitet

Für Lena, Nele und Celina hieß der Tag im EDV-Bereich des Amtes ein interessantes und vielfältiges neues Arbeitsgebiet kennenzulernen – und auch mitzumachen, denn die drei durften eigenständig ein Netzwerkteil austauschen, drei EDV-Aufträge der Mitarbeiter aus dem Ticketsystem bearbeiten und eine ganze Ausstattung für einen Vortrag mit Monitor, Beamer und Laptop mit abbauen.

Und die drei Schülerinnen lernten von André Mchantaf und Holger Funk auch viel über Datenschutz- und Sicherheitsfragen in der IT, über die Verkabelung einer Telefonanlage oder die Konstruktion eines Servers. Viel Neues und Spaß für die drei Schülerinnen aus Mildstedt, denen die beiden IT-Fachleute attestierten: „Ihr habt super mitgearbeitet – wir heuern euch als Vertretung für den nächsten Urlaub an!"

Und auch für Vanessa, Elena und Madita gab es viel Neues zu erfahren: sie waren in Friedrichstadt mit Klaus Albertsen vom Bauhof bei einer Überprüfung der Anschlüsse auf dem Wohnmobilplatz dabei oder maßen bei einem Badesteg mit einem Laufrad die Längen des Abstandes zwischen den Lampen ab. Und mit Femke Postel vom Ordnungsamt ging es zur hiesigen Polizeistation, zu einer Haustierhalterüberprüfung und zu einem Niederseilklettergarten.

Beim Girls’ Day würden alle sechs Mädchen auf jeden Fall gern wieder mitmachen – und auch ein Praktikum in einem der erlebten Bereiche wäre gut. Eine konkretere Berufsvorstellung hat bisher nur eine von ihnen: sie würde vielleicht gern Reiseverkehrskauffrau werden. Doch für alle stehen noch eine Reihe Betriebspraktika innerhalb der Schulzeit an, so dass eine Entscheidung am Ende bestimmt leichter wird.

Girls' und Boys'-Day 2012

Girls' und Boys'-Day 2012

Girls' und Boys' -Day 2012

Girls' und Boys'-Day 2012




Netzwerktreffen am Internationalen Frauentag

Auch das Amt Nordsee-Treene war Mitveranstalter beim zweiten Netzwerktreffen, das am Internationalen Frauentag im Amt Südtondern in Niebüll stattfand. Über 70 Frauen aus dem ganzen Kreisgebiet waren auf Einladung der acht haupt- und ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Nordfriesland gekommen, um sehr engagiert über Machtstrukturen und die Vorteile von Netzwerken für die Frauen zu diskutieren.

Auch aus der Politik waren einige Vertreterinnen zum Mitdiskutieren nach Niebüll gekommen, so die stellvertretende Landtags-Vizepräsidentin, Dr. Gitta Trauernicht, die beiden Landtagsabgeordneten, Marion Sellier und Astrid Damerow, sowie die stellvertretende Kreistagspräsidentin Margarethe Ehler.

Bei ihrer Begrüßung zum 101. Weltfrauentag hatte Sylke von Kamlah-Emmermann, Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Südtondern, deutlich gemacht, dass auch heute immer noch der Finger in die Wunde noch nicht vollendeter Gleichberech-tigung gelegt werden müsse, sei es in gesellschaftlichen, sozialen oder beruflichen Bezügen.

„Das Leben von Frauen wird durch die Doppelbelastung mit Familie und Beruf, ungleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit, nicht ausreichende Kinderbetreuung oder besonders schwierige Bedingungen für Seniorinnen immer noch sehr erschwert", erläuterte Sylke von Kamlah-Emmermann in ihrer Begrüßung, die auch Amtsdirektor Otto Wilke vom Amt Südtondern galt, der sich ausdrücklich gegen Vorstöße in der politischen Diskussion aussprach, die Beschäftigung von hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten in Frage zu stellen.

Beim „World-Café" tauschten sich die Frauen an drei Themeninseln zu den Fragestellungen „Frauen und Vernetzung", „Frauen und Macht" und „Statements zu den Begriffen Stärke, Eigensinn und Mut" aus – spannend an dieser Methode ist, dass alle nacheinander zwischen den Tischen wechseln, und so keine Gedanken und Anstöße verloren gehen. Am Ende werden vor dem Forum kurze inhaltliche Zusammenfassungen gegeben.

Einen „wahren Ohrenschmaus mit Augenzwinkern" bot am Anfang und zum Ende der Veranstaltung das Frauen-Trio „Samt und Saitig" aus Kellinghusen, das mit soften Evergreens aus den 70ern und 80ern, aber auch mit Frauenpower-Liedern der neuen Generation sehr gut bei seinem Publikum ankam. Der Weltfrauentag – immer wieder auch ein Tag zum Feiern und zur Freude an gemeinsamen Aktionen und gelebter Solidarität.

Netzwerktreffen zum Internationalen Frauentag am 08.03.2012

Netzwerktreffen zum Internationalen Frauentag am 08.03.2012

Netzwerktreffen zum Internationalen Frauentag am 08.03.2012




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