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Aktuelles/Veranstaltungen

Die nächste offene Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten am 3. Dezember

Die nächste offene Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, findet am Dienstag, 3. Dezember 2019, von 10 bis 12 Uhr im Amt in Mildstedt statt. Telefonisch oder per Mail können aber auch jederzeit andere Termine vereinbart werden.

Frau Kirsten Schöttler-Martin
Gleichstellungsbeauftragte
Schulweg 19
D-25866 Mildstedt
Telefon
 : 
04841/992-233
Fax
 : 
04841/992-255
E-Mail
 : 
Raum
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51
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Fotomotiv Regenbogenfahne 17 05 2019

Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2019

Respekt für Lesben und Schwule


Am 17. Mai 2019 findet der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie statt. Der weltweit als "International Day Against Homophobia" (IDAHO) bekannte Tag wird seit 2005 jedes Jahr am 17. Mai gefeiert.

Die Initiative zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie ging von Louis-George Tin aus, der heute der französischen Sektion der International Lesbian and Gay Association vorsteht.


Ziel des Tages war es von Beginn an, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel strich.

Rainbow Days und CSD

Auch in Schleswig-Holstein gibt es rund um den 17. Mai eines jeden Jahres viele „bunte“ Veranstaltungen, so gibt es die Rainbow Days in Flensburg oder den Christopher Street Day (CSD) als große Parade am 18,. Mai in Kiel.

In Nordfriesland und Dithmarschen setzt sich der Arbeitskreis „Westküste denkt Queer“ seit einigen Jahren für die Belange der Community, also der LSBITQ, ein – für Lesben, Schwule, bi- oder intersexuelle Menschen, Transgender und Queere. Symbol der Bewegung ist die Regenbogenfahne: bunte Vielfalt für ein vielfältiges Leben!


Selbstverteidigungskursus in Oldersbek

 

Mit viel Elan ist jetzt der erste Selbstverteidigungskursus mit Trainer Marc Petersen (Foto) in Oldersbek gestartet, der über acht Abende im Gemeindehaus läuft. Die Gleichstellungs-beauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, und der Bürgermeister der Gemeinde, Hans-Joachim Müller, begrüßten die Teilnehmerinnen, die teilweise schon erste Erfahrungen in Selbstverteidigung haben. Bürgermeister Müller freute sich, dass der Kursus in Oldersbek zustande gekommen war, denn Selbstverteidigung würde in den heute gefährlicheren und unsicheren Zeiten immer wichtiger.

Eine echte Bedrohungssituation hatte bisher glücklicherweise keine der teilnehmenden Frau-en erlebt, „aber es ist gut, wenn man weiß, wie man sich verteidigen kann“, war die ein-hellige Meinung. Eine der jungen Teilnehmerinnen wird in nächster Zeit viel im Ausland reisen, und sieht den Kursus in Oldersbek als sinnvolle Vorsorge. Und auch der Aspekt, in einer Gefahrensituation anderen helfen zu können, spielte eine Rolle, ebenso wie die Über-legung, bei aggressiver Anmache auf Partys besser gewappnet zu sein.

Aus der Opferrolle herausholen

Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Schöttler-Martin betonte in ihrer Begrüßung, dass dies bereits der achte Selbstverteidigungskursus im Amt mit Polizist und Ausbilder Marc Petersen aus Handewitt ist. Ihr sei es besonders wichtig, das Selbstvertrauen und Sicherheitsgefühl der Frauen zu stärken, sie aus der Opferrolle zu holen, in die sie in brenzligen mit aggressiven männlichen Angreifern schnell gedrängt würden.  (ksm)

Marc Petersen


Angeregte Diskussion in Friedrichstadt – „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Erste Berufspolitikerinnen noch als „Männin“ tituliert

Großes Interesse fand die Veranstaltung, zu der Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Schöttler-Martin und Stadtarchivarin Christiane Thomsen zum spannenden historischen Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ ins Rathaus von Friedrichstadt eingeladen hatten. Es sei eine „Bewegung der Unverheirateten“ gewesen, die vor gut einem Jahrhundert das Frauenwahlrecht durchgeboxt hätte, so Hauptreferentin Prof. Angelika Schaser von der Universität Hamburg, denn die Frauen hätten von Beginn an mit Familie und Berufs-tätigkeit eine enorme Doppelbelastung zu tragen gehabt, die nur schwerlich Raum und Energie, sei es physischer oder psychischer Natur, für die Politik ließ.

So seien die ersten Berufspolitikerinnen noch als „Männin“ bezeichnet worden, so die Referentin, die in Hamburg an der historischen Fakultät lehrt und forscht. Nur oder immerhin 37 der insgesamt 423 Abgeordneten der Weimarer Nationalversammlung waren 1919 Frauen, „an die sicherlich überzogene Hoffnungen gestellt wurden“, so Prof. Schaser. Immerhin hatten die männlichen Kollegen gegenüber den weiblichen Neulingen lang-jährige Erfahrungen und Netzwerke. Erst von 1924 an gab es eigene Frauenlisten, in den deutschen Landesparlamenten wurden die Politikerinnen noch lange marginalisiert, ihre Erfolge den Männern zugeschrieben.

Der lange Kampf der Frauen seit 1848

Eingangs macht die Historikerin klar, dass Frauen bereits seit der französischen Revolution für das Frauenwahlrecht mit sehr viel Einsatz und Mut gekämpft hatten. Die deutschen Frauen orientierten sich an den kämpferischen Suffragetten in England, aber auch an den Mitstreiterinnen in Frankreich oder in den USA, wo es mehr Industrialisierung und damit auch eine organisierte Arbeiterbewegung und sozialistisches Gedankengut gab. Doch für die letztendliche Einführung des Frauenwahlrechts wurde Deutschland zur Avantgarde.

„Im Ersten Weltkrieg arbeiteten die Frauen politisch auf kommunaler Ebene zusammen, doch danach zerfiel diese Bewegung wieder in die einzelnen politischen Gesinnungen, seien es die sozialistische, die konservative oder die liberale –  und die Politikerinnen wurden zuallererst immer noch als Frauen bewertet“, so Angelika Schaser.

Die Frauen erfuhren die Wirkmächtigkeit der alten Traditionen am eigenen Leibe, der Einstieg in die Politik wurde ihnen auf keiner Ebene leicht gemacht; die Familien bezogenen und sozialen Themen wurden ihnen zugeschoben. „Und auch die berufstätigen beamteten Frauen litten unter einer Minderbewertung“, wusste Prof. Schaser. Nur 18 Frauen gab es nach dem 1. Weltkrieg in der Reichsverwaltung, sie wurden nur ungern eingestellt.

 

Gremien auch heute oft noch Männer dominiert

Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Schöttler-Martin hatte in ihrer Begrüßung darauf hingewiesen, dass viele politische und gesellschaftliche Gremien auch heute noch oftmals Männer dominiert sind und die Frauen die Parität bei den Sitzen immer noch deutlich einfordern müssen.

Und auch Friedrichstadts Bürgermeisterin, Christiane Möller-von Lübcke, nach Regine Balzer (2008-2013) die zweite Frau an der Spitze der Stadt, hieß die rund 25 Gäste herzlich im Ratssaal willkommen, in dem nach den Vorträgen auch noch sehr lebhaft weiter über die Vergangenheit und Gegenwart der Gleichberechtigung der Frauen diskutiert wurde.

Stadtarchivarin Christiane Thomsen hatte für diese Veranstaltung eigens die Friedrichstädter Archive durchforstet und resümierte, dass sie nicht lange brauche, um die früher in der Kommunalpolitik der Stadt aktiven Frauen aufzuzählen. In Zeiten der Weimarer Republik war Margarethe Löpchens (1919-1924) die einzige Stadtverordnete.

Nach dem 2. Weltkrieg war mit Johanna Stobbe die erste Abgeordnete ab 1946 für die SPD aktiv, ihre Nachfolgerin war 1948 Lisbeth Lafrenz. Sie kümmerten sich vorrangig um die Themen Schule, Wohlfahrt, Museum, aber auch Kämmerei. Anna Jans war dann 1951-55 eine der 15 Stadtverordneten in der Holländerstadt, der bis heute viele engagierte Kommunalpolitikerinnen aller Parteien auch als bürgerliche Mitglieder in den Ausschüssen folgten.

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Prof. Dr. Angelika Schaser von der Universität Hamburg.                                   

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Auch Stadtarchivarin Christiane Thomsen (rechts) gehörte mit zu den Referentinnen der Veranstaltung, zu der auch Friedrichstadts erste Bürgermeisterin Regine Balzer (2008-2013), die Veirte von rechts, gekommen war.  (Fotos: ksm)

   


Neuer Selbstverteidigungskursus startet in Oldersbek

 

Die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, bietet auch in diesem Jahr wieder einen Selbstverteidigungskursus mit Trainer Marc Petersen (Flensburg) im Amtsgebiet an, der ab 8. Mai 2019 an acht Abenden im Gemeindehaus in Oldersbek, Schulstraße 11, stattfindet.

 

Für den Kursus, der immer mittwochs von 19 bis 21 Uhr läuft, wird eine Teil-nahmegebühr von 20 Euro erhoben. Insgesamt stehen 18 Plätze für interes-sierte Frauen zur Verfügung. Die Anmeldung für diesen Kursus kann ab sofort unter der Mail: k.schoettler-martin@amt-nordsee-treene.de oder unter Tel.: 04841 – 992-233 erfolgen.

 

Nicht erst seit den sexuellen Übergriffen zu Silvester in Köln und Hamburg ist klar, dass Frauen in unserer Gesellschaft immer noch zum Opfer gemacht werden und es für sie dringend notwendig ist, sich wehren zu können.

 

Polizist und Trainer Marc Petersen stellt in den 16 Stunden dieses Kurses Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung vor, die Grundvor-aussetzung für erfolgreiche Selbstverteidigung sind, denn: „Die Abwehr eines körperlichen Angriffs beginnt viel früher“, so der erfahrene Selbstverteidi-gungstrainer.

 

Ganz unterschiedliche Arten von Angriffen

 

Im praktischen Teil werden effektive Abwehrmöglichkeiten gegen ganz unter-schiedliche Arten von Angriffen gezeigt und fortlaufend wiederholt. Am letzten Abend kann dann von den Teilnehmerinnen getestet werden, ob die gelernten Selbstverteidigungstechniken auch wirklich abrufbar sind.

 

Dieser Kursus läuft in Kooperation mit dem TSV Oldersbek, dem die Selbst-verteidigung für Frauen und damit die Stärkung ihres Selbstvertrauens auch ein wichtiges Anliegen sind.

 

Vorkenntnisse sind für den Kursus nicht erforderlich; eine Teilnahme an allen acht Abenden ist sinnvoll. An legere Sportkleidung und ein Getränk sollte gedacht werden.


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„Brot und Rosen“ – eine musikalische Revue zum Weltfrauentag


Rund um den Internationalen Frauentag und den Equal Pay Day laden die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Nordfriesland zu einer musikalischen Revue mit dem Ensemble „frontFrauenfront“ am Sonnabend, 16. März 2019, um 18 Uhr, ins Bürgerhaus in Bredstedt, Theodor-Storm-Straße 2, ein, Titel: „Brot und Rosen“.


In ihrer Revue präsentieren die sieben Musiker*innen kurzweilig Themen rund um die Gleichberechtigung – mal fetzig, mal zart, mal melancholisch, aber auch mal urkomisch.
Karten für diesen unterhaltenden und informativen Abend sind für zehn Euro (inklusive einem Glas Sekt) bei Christine Friedrichsen, Tel.: 04671 – 919289, oder E-Mail: c.friedrichsen@amnf.de, erhältlich.

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Vortrag mit Petra Stadtländer: ‚Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist‘

Mildstedt – Mit einem brisanten und wichtigen Thema beschäftigt sich das nächste „Ge-spräch für Frauen“, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kir-sten Schöttler-Martin, am Donnerstag, den 31. Januar 2019, um 19 Uhr in den Kirch-spielskrug nach Mildstedt einlädt. Es geht unter dem Titel „Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist“ um Gewalt gegen Frauen und um mögliche Hilfestellungen für Betroffene. Die Re-ferentin des Abends ist Petra Stadtländer, langjährige Mitarbeiterin der Frauenberatungs-stelle und des Frauennotrufs Nordfriesland.

Gewalt gegen Frauen findet überwiegend im vermeintlichen Schutzraum der eigenen vier Wände statt. Jede vierte Frau hat in ihrem Leben schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt oder beides durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner*innen erlebt. „Gemeinsame Kinder sind immer Mitbetroffene, denn das (in-)direkte Miterleben der Gewalt hat für sie immer Folgen“, weiß Petra Stadtländer aus ihrer Arbeit.

Häufig ist die häusliche Gewalt kein einmaliges Ereignis, sondern tritt in einer (Ex-)Partnerschaft immer wieder auf und steigert sich im Laufe der Zeit immer mehr. Frauen aus allen sozialen Schichten mit ganz unterschiedlichem Einkommen, Bildungsstand und jeder Herkunft können betroffen sein.

Welchen rechtlichen Schutz gibt es für Betroffene?

Petra Stadtländer berichtet an diesem Abend über Fakten und Wege aus der häuslichen Gewalt. Welche Beratung gibt es für Betroffene und ihre Kinder? Was kann man als Unterstützer*in tun? Welchen polizeilichen und rechtlichen Schutz gibt es für Betroffene? Das sind Fragestellungen, über die gesprochen werden soll, denn jede Freundin, Nachbarin oder auch Familienangehörige aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen kann wirkungsvoll unterstützen, jede betroffene Frau sich die notwendige Hilfe suchen.

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© Privat 


Festveranstaltung zu "100 Jahren Frauenwahlrecht"

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Auch im Kreis Nordfriesland wurde das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland feierlich begangen. Die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis, (von links, siehe Foto) Kirsten Schöttler-Martin (Amt Nordsee-Treene), Sylke von Kamlah-Emmermann (Amt Südtondern), Andrea Dunker (Gemeinde Sylt), Christine Friedrichsen (Amt Mittleres Nordfriesland), Britta Rudolph (Stadt Husum) und Simone Ehler (Kreis NF) hatten zu einer Festveranstaltung in das Schloss vor Husum eingeladen.

Festrednerinnen des Nachmittags waren Dr. Gilla Dölle (rechts, siehe Foto), die Geschäftsführerin des Archivs der Deutschen Frauenbewegung in Kassel, die in einem mitreißenden Vortrag mit historischen Fotos die oft leidvolle Geschichte der Durchsetzung des Wahlrechtes für Frauen bis zum Jahr 1918 dokumentierte, und Birgit Voß-Güntge, Vorsitzende Richterin des 3. Senats am Oberverwaltungsgericht Schleswig (siehe Foto), die das Thema Fakten reich aus juristischer Sicht beleuchtete.

Doch nicht nur für den Kopf, sondern auch fürs Herz gab es bei der Feierstunde für die Besucher Nahrung, denn mit Anna und Marie Carstensen sorgten zwei Musikerinnen für Gänsehautmomente beim historischen Thema - gleich schwungvoll eingeleitet mit Claire Waldoffs Forderung in Gesangsform: "Raus mit den Männern aus dem Landtag!"  

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(ksm/ Fotos: Hansen, Middendorf)


Brötchentüten-Aktion zum Tag gegen Gewalt an Frauen

In dieser Woche findet wieder, wie immer Ende November, die bundesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt, die auch in Nordfriesland mit vielfältigen Aktionen begangen wird. Auch vor dem Amt Nordsee-Treene in Mildstedt weht diese Woche die große blaue Fahne von Terre des Femmes mit dem Text "Frei leben ohne Gewalt!" (siehe Foto).

Jede vierte Frau in der Bundesrepublik ist betroffen von häuslicher Gewalt durch ihren Partner – und die Kinder sind immer Mitbetroffene; jede fünfte Frau bei uns macht in ihrem Leben eine leidvolle Erfahrung mit sexuellen Übergriffen, seien es Vergewaltigungen oder andere Delikte. In den Frauenberatungsstellen in Husum suchen auch Frauen und Mädchen aus den Gemeinden des Amtsgebietes nach unterstützender Hilfestellung.

Die Folgen dieser Übergriffe mit physischer und psychischer Gewalt sind oft jahrelange schwere Belastungen und die Notwendigkeit von Therapien, um wieder unbelastet(er) weiterleben zu können.

Auch die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Nordsee-Treene, Kirsten Schöttler-Martin, beteiligt sich in dieser Woche gemeinsam mit Kolleginnen vom Frauennotruf, pro familia und der Gleichstellung an zwei Infoständen und der Verteilaktion der Brötchentüten mit der Aufschrift "Gewalt kommt nicht in die Tüte", die am Mittwoch am Bahnhof (siehe Foto) und am Donnerstag an der Großstraße (vor Rothgordt) in Husum stattfinden.

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Schlusspunkt für dreijährige Kampagne mit Gleichstellungsministerin Dr. Sütterlin-Waack


„Wir mischen mit – Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!“


Auch die Amtsvorsteherin des Amtes Nordsee-Treene, Eva-Maria Kühl, und die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes, Kirsten Schöttler-Martin, nahmen im Schleswiger Rathaus an der Abschlussveranstaltung der dreijährigen landesweiten Kampagne „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ teil, auf der auch Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack ein Resümee zog.
Vieles sei schon erreicht worden, so die Ministerin, aber bis zu der Durchsetzung der geforderten Parität, also der Besetzung der Kommunal-, Kreis- und Landesparlamente mit 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männern, sei es sicher noch ein weiter Weg, bei z.B. aktuell nur 31,5 Prozent Frauenanteil im Schleswig-Holsteinischen Landtag.
Unterstützt vom Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung fan-den in den vergangenen drei Jahren sehr vielfältige Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Land statt, an denen sich auch die sechs hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Nordfriesland beteiligten. So fanden im Amtsgebiet Nordsee-Treene z.B. eine Aus-stellung zum Thema, ein Gesprächsabend mit Kommunalpolitikerinnen und eine Infoaktion mit Bodenzeitung auf dem Friedrichstädter Marktplatz, die viel Beachtung fand, statt.
Bündnis aus Gleichstellungsbeauftragten und Landesfrauenrat
Ein Bündnis aus Landesfrauenrat und der LAG der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein warb mit dieser Kampagne für einen höheren Frauenanteil in den Parlamenten, wozu auch eine Ausstellung mit dem Titel „Wir mischen mit! Frauen zwischen Beruf, Familie und politischem Engagement“ gehörte, in der 12 kommunalpolitisch aktive Frauen aus dem Land mit Fotos und Text sehr gelungen porträtiert wurden.
Auch die heutige Gleichstellungsministerin war unter ihnen, vor drei Jahren noch Bundes-tagsabgeordnete und Bürgermeisterin der Gemeinde Lürschau bei Schleswig. Bei der Ab-schlussveranstaltung in Schleswig gingen die Tafeln nun jeweils in den Besitz der 12 Frauen über, bei denen sich Mitorganisatorin Karin Petersen-Nißen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schleswig, ganz herzlich für ihr Engagement bedankte.

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