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Kompetenzen

Die Voraussetzung ist im Grundgesetz festgelegt mit dem Artikel 3, Absatz 2:



„ Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“


„ Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen und wirkt auf Beseitigung bestehender Nachteile hin.“


Dieses Gesetz war Grundlage für das Gleichstellungsgesetz, das 1994 in Kraft trat und so in die Gemeindeordnungen, Amtsordnungen und Hauptsatzungen Einzug hielt.

Jede Kommune ab 15.000 Einwohner und Einwohnerinnen muss eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte beschäftigen. Kommunen mit weniger Einwohnerinnen und Einwohnern haben ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte.

Anders als andere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Amtes, ist die Gleichstellungsbeauftragte nur der Amtsvorsteherin unterstellt und weisungsunabhängig.

Sie kann an allen Ausschüssen und Sitzungen teilnehmen und hat ein Rederecht.

Ihre genaue Aufgaben sind dann ist der Hauptsatzung des Amtes Nordsee-Treene im Paragraphen 6 festgelegt. Dazu gehört:

  • Die Einbringung frauenspezifischer Belange in der Arbeit des Amtsausschusses, der Gemeindevertretungen, z.B. auch bei einem Bebauungsplan
  • Intern die Prüfung von Verwaltungsgrundlagen auf ihre Auswirkungen auf Frauen
  • Mitarbeit bei Initiativen zur Verbesserung der Situation von Frauen im Amt
  • Anbieten von Sprechstunden und Beratung hilfesuchender Frauen
  • Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um frauenspezifische Belange wahrzunehmen

Laut Gleichstellungsgesetz kann die Aufgabe zusammengefasst werden: Gleichstellungsbeauftragte sind Anwältinnen für die Belange von Frauen.

Sie unterstützen die Durchführung des Gleichstellungsgesetzes und überwachen dessen Einhaltung.


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