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Hinweise

Informationen für nicht verheiratete Mütter
Information zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit von Kindern nichtdeutscher Eltern
Bescheinigungen
Gebühren
Erledigungen nach der Geburtsbeurkundung



Informationen für nicht verheiratete Mütter

Vaterschaft

Die Vaterschaft wird durch die Anerkennungserklärung des Vaters festgestellt. Ein Vaterschaftanerkenntnis wird nur wirksam, wenn die Mutter des Kindes diesem Anerkenntnis zustimmt. Die Anerkennungserklärung des Vaters und die Zustimmungserklärung der Mutter kann auch vor der Geburt des Kindes beurkundet werden.

Die Anerkennungserklärung des Vaters und die Zustimmungserklärung der Mutter müssen bei einem

  • Standesamt (beispielsweise zusammen mit der Geburtsbeurkundung, gebührenfrei), oder
  • Jugendamt (gebührenfrei), oder
  • Notar (gebührenpflichtig)

öffentlich beurkundet werden. Zur Abgabe dieser Erklärungen ist immer die persönliche Vorsprache beider Eltern erforderlich.

Folgende Unterlagen des Vaters werden benötigt:

  • Abstammungs- bzw. Geburtsurkunde
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls Diplom-, Promotionsurkunden oder ähnliches zur Eintragung akademischer Grade
  • gegebenenfalls Einbürgerungsurkunde

Wenn der Vater zur Anerkennung der Vaterschaft nicht bereit ist, kann eine Klage beim Familiengericht erhoben werden. Das Jugendamt informiert Sie gerne über Ihre rechtlichen Möglichkeiten.

Sorgerecht

Als volljährige Mutter haben Sie das alleinige Sorgerecht für Ihr Kind. Sie können aber zusammen mit dem Vater vor oder nach der Geburt des Kindes eine übereinstimmende Sorgeerklärung abgeben. Zuständig für die Entgegennahme dieser Erklärungen ist ausschließlich das Jugendamt (gebührenfrei) oder ein Notar (gebührenpflichtig). Zur Abgabe dieser Erklärungen ist immer die persönliche Vorsprache beider Eltern erforderlich.

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Information zum Erwerb der deutschen Staatsabgehörigkeit von Kindern nichtdeutscher Eltern

Seit dem 01. Januar 2005 erwirbt Ihr in der Bundesrepublik Deutschland geborenes Kind neben einer eventuellen Staatsangehörigkeit auch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn zum Zeitunkt der Geburt des Kindes mindestens einer von Ihnen

  1. mindestens 8 Jahre rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat
    und
  2. - freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger oder
    - gleichgestellter Staatsangehöriger eines EWR-Staates ist oder
    - Staatsangehöriger der Schweiz eine Aufenthaltserlaubnis auf Grund des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedsstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über eine Freizügigkeit besitzt (seit 18. März 2005) oder
    - eine Aufenthaltserlaubnis-EU oder eine Niederlassungserlaubnis besitzt.

Da der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit Ihres Kindes in das Geburtenbuch einzutragen ist, benötigt das Standesamt zur Geburtsbeurkundung zusätzlich unbedingt Ihre Reisepässe bzw. Reiseausweise gegebenenfalls mit dem eingetragenen Aufenthaltstitel.

Ist ein Elternteil im Besitz eines geforderten Aufenthaltstitels, holt Ihr Standesamt eine Auskunft der zuständigen Ausländerbehörde darüber ein, ob im Zeitpunkt der Geburt des Kindes der gewöhnliche Aufenthalt dieses Elternsteils seit mimdestens acht Jahren rechtmäßig im Inland bestanden hat. Wird dies bejaht, hat Ihr Kind durch die Geburt in Deutschland auch die deutsche Staatsangehörigkeit erworben, die dann im Geburtseintrag des Kindes vermerkt wird.

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Bescheinigungen

Nach der Geburtsbeurkundung erhalten Sie vier gebührenfreie Bescheinigungen für

  • Mutterschaftshilfe (Krankenkasse)
  • Erziehungsgeld (Landesamt für soziale Dienste)
  • Kindergeld
  • Religiöse Zwecke (z.B. Taufe)

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Gebühren

Die Gebühren sind bundeseinheitlich durch die Personenstandsverordnung (PStV) geregelt.

Gebührenfreiheit besteht, soweit dies gesetzlich geregelt ist (beispielsweise für Zwecke der gesetzlichen Rentenversicherung oder Beantragung von Kindergeld.

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Erledigungen nach der Geburtsbeurkundung

  • Mutterschaftshilfe/Erziehungsgeld/Kindergeld beantragen
  • Kind beim zuständigen Meldeamt in die Lohnsteuerkarte der Eltern eintragen lassen (die Anmeldung des Kindes beim Meldeamt erfolgt durch das Standesamt)
  • Geburt bei Arbeitgeber, Versicherungen, Banken, Steuerberater etc. melden
  • bei ausländischer Staatsangehörigkeit der Eltern: Registrierung der Geburt beim Konsulat des Heimatstaates

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Weitere Informationen zu...
Vaterschaftsanerkennung
Namensgebung

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